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Gemeinsam wachsen mit Mitgefühl – Die Zweitklässler der Josefsschule arbeiten nach dem Compassion-Ansatz

von Benedikt Remigius

Im Zentrum der Arbeit steht dabei die Überzeugung, dass Kinder dann gut lernen und sich entfalten können, wenn sie sich sicher, verstanden und ernst genommen fühlen. Die Schulsozialarbeiterinnen der Josefschule legen großen Wert darauf, die Bedürfnisse der Kinder wahrzunehmen und sie in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung aktiv zu begleiten. Herausforderungen werden nicht als Störungen, sondern als Lernchancen verstanden.

Besonders sichtbar wird dieser Ansatz in den zahlreichen gemeinsamen Projekten, die die Zweitklässler aktuell entwerfen und umsetzen. Ob kreative Bastelarbeiten, kleine Forschungsprojekte oder gemeinschaftliches kochen - die Kinder bringen eigene Ideen ein, planen gemeinsam und lernen, Verantwortung füreinander zu übernehmen. Dabei wird jedes Kind ermutigt, seine Stärken einzubringen und gleichzeitig Rücksicht auf andere zu nehmen.

Der Compassion-Ansatz zeigt sich auch im täglichen Umgang miteinander. Gefühle dürfen benannt werden, Konflikte werden gemeinsam besprochen und Lösungen werden in einem respektvollen Dialog gefunden. Die Kinder lernen so früh, Empathie zu entwickeln, Perspektiven zu wechseln und konstruktiv mit Emotionen umzugehen. Diese Kompetenzen wirken sich nicht nur positiv auf das Klassenklima aus, sondern stärken auch das Selbstvertrauen jedes einzelnen Kindes.

Die Entwicklung der Gruppe ist beeindruckend: Die Zweitklässler treten zunehmend selbstständig auf, unterstützen sich gegenseitig und zeigen ein hohes Maß an sozialer Verantwortung. Lernfreude, Kreativität und ein respektvolles Miteinander prägen den Schulalltag spürbar.

Die Arbeit nach dem Compassion-Ansatz macht deutlich, wie wertvoll eine Pädagogik ist, die Herz und Verstand verbindet. Die Zweitklässler der Josefschule zeigen eindrucksvoll, dass Mitgefühl, gemeinsames Gestalten und Lernen auf Augenhöhe eine starke Grundlage für eine positive schulische Entwicklung schaffen.

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